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Köln, Deutschland

Der Wilde Westen Deutschlands

Kölsch ist nicht nur ein Bier und eine Sprache, es ist eine Lebenseinstellung. In Köln bedeutet Leben lustig zu sein, bunt zu feiern und seinem Nachbarn nicht so viel krumm zu nehmen. Und wenn die Zeiten doch mal schlechter sind, wacht der große Gevatter Dom über seine Bürger. Ein Wochenende in der viertgrößten Stadt Deutschlands lädt euch zu wilden Tanznächten, urbaner Geselligkeit und direkten Gesprächen mit verrücktem Dialekt ein. Einfach genießen, denn et kütt wie et kütt!

Wochenende Köln

10 Gründe, warum ihr euer Herz an Köln und euren Schlüssel an den Rhein verlieren werdet:

1. Flughafen – Innenstadt: Mit Lichtgeschwindigkeit rein ins Vergnügen

Dafür, dass Köln eine Millionenstadt ist, liegt der Flughafen verdächtig nah an der Innenstadt. Die Deutsche Bahn, wenn sie dann mal keine Verspätung hat, bringt euch in nur 13 Minuten vom Flughafen Köln/Bonn in die Innenstadt. Bahntickets bekommt ihr entweder online oder am Flughafen und kosten auch nur 3 €. Da bleibt also noch Geld für ein Eis übrig.

 

2. Ausgehen: Tanzen mit dem kölschen Jung

Ene kölsche Jung geht feiern, und das auch mal gerne ausgiebig und abseits der Karnevalssaison. Wenn ihr ähnlich wie ne kölsche Jung Fan von elektronischen Klängen seid, solltet ihr eure Partynacht in Ehrenfeld verbringen. Und egal wie ihr euch benehmt, eure Ehre werdet ihr dort nicht verlieren. Denn Ehrenfeld ist ein Veedel der Freigeister und Hipster-Alternativos. Gewölbe, Heinz Gaul und Club Bahnhof Ehrenfeld zeigen euch Industriecharme und Bässe unter Bahnhofsschienen. Wollt ihr noch einen drauf setzen? Dann auf in Kölns selbsternannten Freistaat Odonien, ein Wunderland zwischen Schrott, Luft und Liebe. Hier finden nicht nur die abgefahrensten Partys statt, sondern auch Flohmärkte, Theater und Diskussionen. Jeder, der anders denkt, ist willkommen.

 

3. Ausblick: Vogelperspektive

Wo besser Vögelchen spielen als von Kölns wichtigstem Wahrzeichen, dem 157,38 m hohen Dom? Nach den 533 Stufen bis zur Spitze seid ihr Gott auf jeden Fall ein Stück weit näher gekommen und habt die drittgrößte Kirche der Welt bestiegen. Der Restalkohol sollte jedoch bei diesem schweißtreibenden Anstieg definitiv aus eurem Blut diffundiert sein. Ein Geheimtipp ist auch der Ausblick von der obersten Etage des Kaufhof Parkhauses. Dort seid ihr meist ungestört und habt einen fantastischen Blick auf den Dom und das urbane Köln.

 

4. Fortbewegung in der Stadt: Hast du ein Rad ab?

Kölsche Jungs bestreiten das Flachland Köln für gewöhnlich mit dem Fahrrad. Dafür, dass ihr es ihnen gleich tun könnt, hat die Stadt Köln gesorgt. So gibt es kvb-Räder, die überall in der Stadt verteilt stehen. Ihr müsst euch nur per App oder Hotline-Anruf registrieren und los geht die wilde Fahrt (pro 30 min zahlt ihr 1 € oder 9€ für den ganzen Tag). Habt ihr eher weniger Lust auf Bewegung, während ihr euch fortbewegt, könnt ihr euch auch ein Tagesticket der Bahn für 8,60 € gönnen.

 

5. Kulinarische Besonderheiten: Op kölsche Aad

Um richtig gut kölsch zu essen, solltet ihr in ein Brauhaus gehen, zum Beispiel das Päffgen. Dort bestellt ihr dann „Himmel un Ääd op kölsche Aad“, ein Püree aus Äpfeln und Kartoffeln und dazu eine „Flönz“, eine in Scheiben geschnittene und gebratene Blutwurst. Ihr bekommt den Hals nicht voll? Dann gönnt euch noch „ne halve Hahn“, wobei es sich nicht um Hühnchen handelt, sondern eine vegetarische Variante: ein dunkles Brötchen mit einer dicken Scheibe Gouda, einer Silberzwiebel und viel Senf. Und das zu jedem Gericht ein Kölsch (Kölner Bier) gehört, ist klar. Und da die Gläser nur zierliche 0,2 l umfassen, werden schon mal gerne 4-5 pro Mahlzeit getrunken. Prost!

 

6. Sehenswürdigkeiten: Der Schlüssel zu deinem Herzen

An eurem Wochenende in Köln ist ein Spaziergang am Rhein Pflicht. Das Rheinufer schließt an die Altstadtpromenade an und lädt zum Kölsch und Entspannen ein. Eine besondere kölsche Sehenswürdigkeit ist die Brücke über dem Rhein: Hohenzollern Brücke. Hier hängten abertausende Verliebte Schlösser an die Brücke und warfen den Schlüssel in den Rhein. Nicht nur, dass die Brücke dadurch viele Kilos an Gewicht zugelegt hat, sondern es bildet sich aus den Schlössern ein besonderes Kunstwerk. Seid ihr dann schon zu Fuß unterwegs, begebt euch in die Fußstapfen der Römer und besucht den letzten komplett erhaltenen Römerturm der römischen Kolonie an der Zeughausstraße. Viva Colonia!

 

7. Rätselhaft: Kölner Klüngel

Am Ende seines Wochenendes weiß ein echter Kölner, warum er sein „Büdchen“ so liebt, es sogar manchmal der Eckkneipe oder dem hippsten Club vorzieht. Er hat dort ein bisschen „geklüngelt“, frei Schnauze geredet und laue Sommerabende verbracht. Das „Büdchen“ findet ihr an jeder Ecke; kommt mit den anderen „Klüngeln“ ins Gespräch, denn darum geht es in Köln.

 

8. Erschließen der Stadt: Kölns Innenleben

Um Köln richtig kennen zu lernen, solltet ihr eure Erkundungstour nicht nur auf die Innenstadt um den Dom beschränken. Jedes „Veedel“ (Viertel) in Köln ist individuell und hat seinen eigenen Charakter. Die Südstadt rund um den Chlodwigplatz ist „die Intellektuelle“ mit vielen Cafés, in denen die Leute Bücher lesen und sich über Musik unterhalten. Das Belgische Viertel ist „die Extravagante“ mit vielen Boutiquen und hippen Cocktailbars. Ehrenfeld ist „die Alternative“ mit bunten Grafittiwänden, sozial-politischen Projekten und bunten Geschäften.

 

9. Dos & Don'ts: Kölle Alaaf - Hinter Köln falle alles ab

Es gibt ein paar Dinge, die ihr in Köln niemals tun solltet, wenn ihr keinen Streit anzetteln wollt. Dazu zählt: Ruft niemals „Helau“ oder bestellt Alt. Damit schürt ihr einen alten Streit mit den Düsseldorfern und ihr wollt doch kein Hausverbot? Was ihr während eures Wochenendes definitiv nicht machen solltet, ist auf den Kölner Ringen feiern zu gehen. Euer Kurztrip nach Köln ist nicht lang genug um dort (wertvolle Party-) Zeit zu verschwenden. Auch wenn dies „Kölns Ausgehmeile“ schlechthin ist, tummelt ihr euch hier nur unter andere Touris und werdet euch fragen, wo der kölsche Jung abgeblieben ist.

 

10. Tipps fürs Wochenende: Animalisch

Es ist Sonntag, aber ihr seid jung und wollt noch was erleben. Dann bietet euch Köln Pferderennen vom Feinsten. Obwohl ihr dort manchmal feine Leute mit schnieken Hüten sehen könnt, sind die Tickets nicht teuer und kosten um die 8 €. Mögt ihr keine Pferde und habt andere Lieblingstiere? Dann lädt euch der Kölner Zoo mit seinen 500 verschiedenen Tierarten und 50 Hektar Grünfläche auf einen tierischen Spaß ein. Um zum Zoo zu gelangen, könnt ihr mit der Seilbahn fahren, mit der ihr seicht über das Wasser getragen werdet und auf den Vater Rhein hinunter schauen könnt.

Die besten Deals für ein Wochenende in Köln