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Rom, Italien

Die Stadt auf sieben Hügeln

Rom ist nicht nur die Hauptstadt Italiens, sondern imponiert als ewige Stadt auf sieben Hügeln und Herberge des Vatikans. Die Atmosphäre ist eine ganz besondere – ein bisschen Julius Caesar, ein bisschen Michelangelo und immer ganz viel Dolce Vita. Antike Gräber, Tempel, prunkvolle Kirchen aus der Renaissance- und Barockzeit treffen auf das urbane Leben einer pulsierenden Großstadt. Trotz Moderne und Fortschritt bietet Rom sagenhaft viel Geschichte, Romantik und Nostalgie. Wird es euch schwer fallen, euer Herz an Rom zu verschenken? Ganz im Gegenteil – ihr werdet diese Liebesgeschichte unglaublich gerne eingehen wollen!

Wochenende Rom

10 Tipps, wie euer Kurzurlaub in Rom ein voller Erfolg wird:

1. Verbindung Flughafen – Innenstadt

Alle Wege führen nach Rom? So verhält sich das auch mit den Flugwegen. Und Rom bietet euch zwei Flughäfen: Der größte ist Fiumicino, auch Leonardo-da-Vinci-Flughafen genannt, der kleinere heißt Ciampino. Von Fiumcino kommt ihr am besten mit dem „Leonardo-Express“ in die Stadt. Dieser Zug fährt non-stop vom Flughafen bis zum Hauptbahnhof (Roma Termini), kostet 14 € und dauert 32 min. Tipp: wenn die Schlange am Ticketautomaten zu lang ist, könnt ihr einfach an einen der umliegenden Kioske gehen. Die meisten verkaufen auch Tickets. Wenn ihr auf Ciampino landet, sind die Busse von Terravision die beste Wahl. Die Tickets kosten 5-8 €. Ihr solltet sie vorher online buchen und unbedingt ausdrucken. Damit kommt ihr auch sehr bequem zum Hauptbahnhof.

 

2. Dos & Don’ts: Rom auf zwei Rädern

Haltet in Rom immer schön die Augen auf und schaut nach links und rechts, denn es ist chaotisch, laut und abenteuerlich, es wird gehupt und geschrien – aber alles funktioniert. Die beste Möglichkeit, Rom hautnah zu erleben, ist ganz klassisch italienisch und stylish noch dazu: mit der Vespa! Vespa-Touren mit richtig schicken Vintage-Rollern gibt’s hier. Ihr könnt entweder einen Reiseführer dazu buchen oder Rom ganz alleine erkunden. Es lohnt sich, denn während die Autos im Stau stehen, schlängelt ihr euch einfach daran vorbei, flitzt geradewegs von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit – und dabei weht euch noch eine römische Brise ins Gesicht. Aber: Dafür braucht ihr natürlich den Führerschein!

 

3. Fortbewegung in der Stadt: Avanti, avanti!

Wenn ihr nur ein Wochenende da seid, wollt ihr natürlich nicht unnötig warten, langsam vorankommen oder euch zwei Stunden in eine Schlange stellen. Hier bietet Rom die perfekte Lösung: den Roma-Pass. Den gibt’s für 48 oder 72 Stunden (28 € oder 38,50 €), und es lohnt sich! Ihr könnt damit in ganz Rom mit dem Bus, der Bahn oder Metro fahren, kommt vergünstigt in viele Museen und müsst vor allem nicht anstehen. Die erste Sehenswürdigkeit gibt’s sogar gratis! Der Roma-Pass ist eure Fast Lane, mit dem ihr sehr viel Zeit und Nerven spart.

 

4. Erschließen der Stadt: Rom zu Fuß

Rom lässt sich auch super zu Fuß erkunden, denn es gibt fast an jeder Straßenecke etwas Spannendes zu sehen. Mit einem Stadtplan in der Tasche verirrt ihr euch auch nicht und wisst immer, was ihr da gerade vor euch seht. Oder ihr wählt die Online-Alternative bei RomeMap 360°. Da entgeht euch nichts. Eine gute Tour für den Anfang wäre z.B. vom Trevi-Brunnen zum Spanischen Platz mit den weltbekannten Spanischen Treppen, wo man einen super Ausblick auf Rom hat. Kurz durchatmen in der grünen Parkanlage der Villa Borghese und dann weiter zum Pantheon... dann hab ihr euch sicher schon mit vielen neuen Eindrücken gefüttert, habt aber noch lange nicht alles gesehen! Auf dem Menü gibt es noch viel mehr! Tipp: Nehmt auf jeden Fall immer viel Wasser und einen Snack mit, denn im Zentrum und an den Sehenswürdigkeiten wird’s teuer.

 

5. Sehenswürdigkeit Nr. 1: das Kolosseum

Der totale Klassiker ist bei eurem ersten Rom-Besuch ein Muss: Das Kolosseum ist das größte antike Amphitheater der Welt. Es ist ein Ort mit einmaliger Atmosphäre. Schon wenn ihr die ersten Schritte reinsetzt, werdet ihr euch wie eine Mischung aus Gladiator und Hauptfigur in „Asterix und Obelix“ fühlen. Die Metro-Station heißt (nicht überraschend) Colosseo und mit dem Roma-Pass geht’s ganz schnell an der Warteschlange vorbei. Tipp: Am besten geht ihr frühmorgens oder abends hin, dann sind nämlich am wenigsten Leute dort.

 

6. Kulinarische Besonderheiten: Pizza, Pasta, Pane

Es gibt eine wichtige Frage in Italien: Was essen wir heute? Pizza oder Pasta? Aber egal, in welches lokale Restaurant in Rom ihr euch setzt, ihr könnt eigentlich nichts falsch machen. Ein echter Geheimtipp ist das Forno Campo De’ Fiori, das für seine Gebäcke berühmt ist. Es befindet sich direkt auf dem gleichnamigen Platz Campo de’ Fiori. Die Pizza Bianca und das Olivenbrot sind unschlagbar. Nach einem langen Tag voller Entdeckungen könnt ihr dort den Abend ausklingen lassen und das italienische Treiben auf dem berühmten Platz beobachten.

 

7. Rätselhaft: Ein echter Römer...

...trinkt garantiert keinen Espresso! In Italien heißt der deutsche Espresso einfach nur caffè. Traditionell trinkt man ihn im Stehen an der Theke, bevor es nach dem Koffeinschuss schnell wieder weitergeht. Wer eine „Latte“ bestellt, wie in Deutschland üblich, kriegt genau das, was es bedeutet: ein Glas Milch. Ein bisschen mehr Zeit könnt ihr euch für einen traditionellen Cappuccino nehmen – stilgerecht mit viel Milchschaum und einem Kakaoherz oben drauf. Den besten Kaffee gibt’s in den Lokalen, die am unauffälligsten sind – zum Beispiel im künstlerischen Stadtteil Monti.

 

8. Ausgehen: Monti, die Bohème-Oase Roms

Kunstbegeisterten geht in Rom ohnehin schon das Herz auf, aber im Stadtteil Monti ist die Stimmung wie nirgendwo sonst. Es ist, als würde man ein autonomes Dorf betreten: klein, bunt, zauberhaft und alternativ. Gemütliche Cafés reihen sich an süße Boutiquen, Second-Hand-Läden und entspannte Bars. Tagsüber könnt ihr hier shoppen, abends ist Monti der beste Treffpunkt für junge Leute, die am Wochenende feiern wollen. Hier ist Bar-Hopping angesagt. Besonders charmant sind z.B. das Charity Café mit großartiger Live-Musik oder die Weinbar Ai Tre Scalini.

 

9. Tipps fürs Wochenende: Den Illuminati auf der Spur

Ja, da war doch was. Rom und die Vatikanstadt waren nämlich Drehorte für den Thriller „Illuminati“ mit Tom Hanks in der Hauptrolle und Schauplätze im gleichnamigen Roman von Dan Brown. Guckt euch den Film vorher an und erkundet dann die Locations hautnah – ob Petersdom, Petersplatz, Sixtinische Kapelle oder Vatikanische Grotten -, es ist im wahrsten Sinne des Wortes wie im Film. Aber Achtung: Der Roma-Pass gilt nicht für den Vatikan, also informiert euch vorher unbedingt, ob ihr online Tickets kaufen könnt. Auch das spart Zeit, denn gerade am Wochenende ist der vergleichsweise kleine Vatikan oftmals sehr überfüllt.

 

10. Ausblick: eine hügelige Geschichte

Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut. Das bedeutet in erster Linie besonders viele Aussichtspunkte – aber die müsst ihr erst mal erklimmen! Den besten Blick auf Rom habt ihr vom Gianicolo-Hügel, der an den Vatikan grenzt. Ihr könnt ihn super vom römischen Stadtteil Trastevere aus erreichen. Nehmt euch Zeit und etwas zum Trinken mit. Eure Mühe und körperliche Ausdauer werden belohnt, denn von ganz oben schaut ihr auf alle Kuppeln, Kirchen und Paläste Roms hinunter. Tipp: Geht abends hin, wenn es nicht mehr so heiß ist. Sofern ihr mit dem Sonnenuntergang Glück habt, wird Rom euch gold-rot entgegenstrahlen!

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